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Brandmauern

Dieser fiktive Text (ich bin Schriftsteller, kein Journalist) ist im Frühsommer entstanden. Er thematisiert etwas, das hoffentlich nicht nur mir sehr am Herzen liegt.

Unser Hinterhof ist ein Paradies mitten in der Stadt. Das fünfstöckige Mietshaus aus der Gründerzeit, in dem wir im dritten Stock eine schöne Altbauwohnung haben, liegt in einer Nebenstraße im etwas netteren Teil von Kreuzberg. Unsere Wohnung geht nach hinten raus, und weil das Haus, das in Richtung der südlich von uns gelegenen Nebenstraße stand, schon vor Jahren abgerissen wurde, liegt zwischen den Brandmauern der Nachbarhäuser eine Grünfläche, die zu unserem Grundstück gehört. Unser Innenhof reicht praktisch bis zur nächsten Straße. Die Mietergemeinschaft hat sich dort ein grünes Refugium geschaffen, in Abstimmung mit den Eigentümern, und wenn man sich rechtzeitig anmeldet, kann man, wie wir heute, dort einen Grillabend mit Freunden veranstalten. Und wenn die Nachbarn dazukommen, wird es umso lustiger. Zum Beispiel die Krämers von über uns, die seit fünf Jahren regelmäßig ein neues Kind kriegen, oder die Yücels von schräg gegenüber – sie ist Journalistin und er Lehrer in einer Brennpunktschule im Bezirk. Oder Jens und Holger, die sich selbst „unsere Haustucken“ nennen und eine Szenebar am Südstern haben. Okay, es gibt auch ein paar weniger nette Mieter, das ist ja immer so. Aber grundsätzlich fühlen wir uns hier pudelwohl.

Und heute besonders. Weil wir unsere Freunde eingeladen haben, weil das Wetter schlicht gottvoll ist, weil Sonja beim Fleischer am Kotti sensationelle Steaks abgegriffen hat, weil unsere Jessy gerade den MSA bestanden hat und das Abi in Angriff nehmen könnte. Weil das Leben so schön sein kann. Nein, ist.

Ich bin in Frankfurt an der Oder geboren worden, aber mein alleinerziehender Vater ist mit mir Anfang der Achtziger nach Berlin gezogen: Berlin, Hauptstadt der DDR. Die anderen, die drüben, haben es Ostberlin genannt, durchaus etwas abfällig, und wir mussten umgekehrt Westberlin sagen, um zu verdeutlichen, dass es nach offizieller Politik drei Staaten gab. Als die Mauer gefallen war, habe ich einen Job in einer Computerfirma in Charlottenburg bekommen, also in Westberlin, und dort habe ich Sonja kennengelernt, die schon ihr ganzes Leben dort verbracht hatte, also in Westberlin. Kurz darauf schien all das West-Ost-Zeug vergessen zu sein. Die Spuren verschwanden, die Welt änderte sich, alles schien sich zu glätten, und obwohl es Schäden gab, die bei solchen Mammutaufgaben wohl niemals zu vermeiden sind, schien es allen allmählich besser zu gehen.

Deutlich besser. Als je zuvor.

Ich kenne Anke und Maik schon seit meiner Jugend. Ich bin mit Maik auf die Polytechnische gegangen, wir waren gleichzeitig für drei Jahre in der NVA, um studieren zu dürfen, und wir haben zusammen darüber nachgedacht, wie wir an unsere Traum-Studienplätze kommen, ohne in die Partei eintreten zu müssen. Viel später und fast zur gleichen Zeit, als ich Sonja traf, lernte er Anke kennen, Anke aus Stralsund. Sie sind seit fünfundzwanzig Jahren verheiratet, wohnen in einem hübschen Haus mit weitläufigem Garten nördlich von Potsdam, haben zwei hinreißende Kinder, die beide erwachsen sind, besitzen zwei Autos und fahren dreimal im Jahr in den Urlaub. Anke ist Abteilungsleiterin bei einem Büromaterialversand, Maik ist im Vertrieb eines Softwareunternehmens. Die größte Sorge, die die beiden zu kennen scheinen, besteht darin, ob im Sommer, wenn sie ihr Stamm-Ferienhaus auf Sardinien beziehen, fünfundzwanzig oder fünfunddreißig Grad im Schatten sind. Anke und Maik scheint sprichwörtlich die Sonne aus dem Arsch. Maik ist nur dann verzweifelt, wenn Union einem Abstiegsplatz entgegenfußballert.

Wir sind zu zehnt, als wir an der langen Tafel sitzen. Die vielen Hortensien um uns herum blühen, es duftet nach ihnen und nach dem ersten Fleisch auf dem Grill. Mein Homepod spielt Musik, in diesem Moment läuft „I dare you“ von The xx. Sonja und ich tanzen gerne zu diesem Lied. Jens und Holger sind gerade vorbeigekommen, haben eine Flasche Prosecco auf den Tisch gestellt und angekündigt, später dazuzustoßen, weil sie jetzt noch etwas zu erledigen hätten; dabei hat Jens anzüglich gezwinkert. Ergün, den ich fast so lange wie Sonja kenne, erzählt soeben davon, dass er und Carola möglicherweise ein Haus in Kleinmachnow kaufen wollen. Das wäre nicht weit weg, quasi um die Ecke von Berlin. Die Perle im Speckgürtel. Und so schön grün und entspannt und überhaupt.

„Außerdem“, sagt er. „Ist das der einzige Landkreis in Brandenburg, der bei der letzten Wahl nicht blau war.“

„Braun“, korrigiert Malte Krämer.

„Den kriegen wir auch noch“, sagt Maik laut, lacht und greift nach seinem Bier.

Schlagartig ist es still am Tisch, nur Romy Crofts Stimme ist aus dem Homepod zu hören.

„Meinst du das ernst?“, fragt Ergün freundlich.

Maik nickt fröhlich, aber zugleich ist da etwas sehr Ernstes an ihm. „Hier darf man doch wohl noch seine Meinung sagen, oder?“

Bei einigen verstehe ich es. Ich habe kein Verständnis, nicht das allergeringste, aber ich verstehe es. Bei denen, die sich abgehängt fühlen, die sich ausgegrenzt glauben, weil sie weiß und Männer und Handarbeiter sind. Bei denen, die rund um die Uhr vor social media hängen und nicht begreifen, dass sie von einem Propagandavideo zum nächsten wischen und unaufhörlich manipuliert werden, und zwar von Leuten, denen Menschen egal sind. Bei denen, die sowieso voller Hass und Angst sind und glauben, jetzt endlich die Gelegenheit zu haben, ein Wörtchen mitzureden, obwohl das niemals passieren wird. Bei denen, die als Transphobe oder Rassisten oder Sexisten oder Ableisten beschimpft werden, weil sie etwas gesagt haben, das sie selbst nicht für abwertend hielten, nicht einmal für unfreundlich. Bei denen, die sich wünschen, dass ihnen jemand erklärt, wo es langgeht. Ich verstehe das, aber ich habe kein Verständnis. Null. Bei denen, die meinen, die DDR wäre ausgeraubt worden, obwohl das eher das Gegenteil der wahren Geschichte ist. Bei denen, die auf zwanzig Quadratmetern im fünfzehnten Stock am Rand von Marzahn wohnen und denken, sie hätten einen Anspruch auf ein Seegrundstück an der Ostsee, weil da, wie man ihnen erzählt hat, die ganzen Flüchtlinge wohnen. Ich verstehe das, aber ich habe kein Verständnis.

Maik ist mein Freund. Ich kenne ihn schon so lange, seine Freundlichkeit, seine Großzügigkeit, seinen unfassbar liebevollen und aufopfernden Umgang mit der Familie, seine Loyalität, seine lustige Kreativität, seine Ungeschicklichkeit bei handwerklichen Sachen, seine Trinkfestigkeit, seine Begeisterungsfähigkeit. Wir haben nie viel über Politik gesprochen, das war einfach kein Thema, aber wir waren zweimal dabei, als die Glatzen einen Klub überfallen und den Zecken, wie sie die Leute aus der linken Szene nannten, alle Zähne rausgedroschen haben. Restlos. In meiner Erinnerung haben wir beide geholfen, die Zecken zu verteidigen. Von einem dieser Abende habe ich noch eine Narbe an der Schläfe.

Und jetzt sagt der sowas. Bei ihm verstehe ich es nicht. Null. Nada. Niente. Da ist nur ein Vakuum, wo es Gründe geben könnte.

Ich stehe auf und schaue nach links und nach rechts. Dort stehen die Brandmauern der Häuser beiderseits unseres Hauses. Sie waren und sind dafür da, zu verhindern, dass ein Feuer von einem Haus zum anderen überspringen kann. Damit nicht alles niederbrennt.

Ich stehe da und weiß nicht, was ich tun soll, was ich sagen soll. Sonja schaut mich an; sie sieht genauso verzweifelt aus, wie ich mich fühle. Verzweifelt und traurig und voller Angst. Wir können doch nicht einfach die gesamte Gesellschaft zerhacken. Wir können doch nicht Familien und Freundschaften zerreißen. Es muss doch einen Weg geben.

Aber ich kann das auch nicht herunterschlucken. Ich könnte etwas erwidern; ich wüsste tausend Argumente, mindestens. Weil das so falsch ist, wie etwas nur falsch sein kann. Aber ich weiß im selben Augenblick, dass ihn keines davon erreichen wird. Sie haben unsere Schnittmengen pulverisiert. Das gehört zum Konzept: Es gibt keinen kleinsten gemeinsamen Nenner mehr, irgendwas Moralisches, Ethisches, Faktisches, das uns verbindet. Diese Dinge spielen keine Rolle mehr. Wenn ausreichend viele Leute nein sagen, wird etwas zur Wahrheit, das in Wahrheit das Gegenteil davon ist. Wir stehen nicht mehr auf demselben Boden.

Erst jetzt bemerke ich, dass mich Maik die ganze Zeit ansieht.

„Ich kann deine Gedanken lesen“, sagt er und steht auf. Anke bleibt noch zwei Anstandssekunden lang sitzen, greift kurz nach Sonjas Hand, und steht dann ebenfalls auf. Sie macht eine zaghafte Abschiedsgeste in die Runde, die von niemandem erwidert wird. Malte Krämer deutet ein Kopfschütteln an.

„Man sieht sich“, sagt Maik lächelnd und nickt mir zu. Ich reagiere nicht. Dann gehen die beiden in Richtung Grundstückstor. Anke ist schon draußen, als sich Maik noch einmal zu uns umdreht. Er hebt den rechten Arm langsam, und ich bekomme eine Gänsehaut, weil ich mich vor dem ängstige, was jetzt geschehen könnte. Aber sein Arm macht er auf halber Strecke halt, Maik streckt ihn mir entgegen, formt seine Hand zu einer Pistole, zielt auf mich und sagt: „Peng!“

Rudow liest. Ich auch.

Als ich zur Schule ging, war das meine „Hood“. Ich wohnte in Buckow im Süden von Berlin-Neukölln, und meine Freunde wohnten in Britz, Buckow, Rudow und Gropiusstadt. Meine Oberschule war in Britz. Die „Rudower Höhe“, ein 70 Meter hoher ehemaliger Trümmerberg, gehörte genauso zu meinen Abenteuerorten wie der Bereich vor der Berliner Mauer auf der östlichen Seite der Waßmannsdorfer Chaussee, wo mein bester Freund wohnte.

Etwas weiter nördlich, in der Krokusstraße, gibt es seit knapp zwanzig Jahren die Buchhandlung Leporello, deren Besitzer Heinz J. Ostermann nicht nur deswegen bekannt ist, weil seine Buchhandlung einige Auszeichnungen gewonnen hat, sondern wegen seiner Zivilcourage und wegen seines Einsatzes für die Demokratie. Deshalb ist es mir eine Ehre und eine Freude, dass er mich im Rahmen von „Rudow liest“ zu einer Lesung aus „Im wechselnden Licht der Jahre“ in seine Buchhandlung eingeladen hat.

Der Eintritt ist frei, die Zeit ist ein bisschen ungewöhnlich, nämlich am Sonntag (23.3.2025) um zwölf.

Mehr zum Termin hier. Reservierung erbeten, Eintritt frei.

 

Mensch, Güstrow, das war was.

Als wir am frühen Nachmittag ankamen, herrschte bestes Wetter. Am Strand des Güstrower Inselsees tummelten sich die Badenden, und nirgendwo sah es nach einer Lesung aus, die dort um zwanzig Uhr mit mir in der Hauptrolle stattfinden sollte. Aber um sechs lief die Mannschaft der Uwe-Johnson-Bibliothek auf, in Begleitung der Leute vom Güstrower Bauhof und einigen Helfern von den Rotariern, und um sieben standen dort am Strand eine Bühne, eine PA, achtzig Stühle, ein kleines Buffet und ein gut gefüllter Büchertisch. Der Soundcheck war gemacht, mein Lektor Reinhard Rohn, seines Zeichens zudem Krimiautor und bis zum vergangenen Frühjahr Verlagsleiter und Geschäftsführer im Aufbau Verlag, und ich hatten unsere Headsets und waren verkabelt. Um halb acht waren bereits fast alle Plätze gefüllt, dabei sollte es erst um acht losgehen. „Güstrow TV“ hatte Reinhard und mich interviewt, die Stimmung war prächtig.
Und dann, um zehn vor acht, kam der Regen. Und es war kein sanfter Nieselregen.
Ich erwartete, dass sich alle Gäste zurückziehen würden, um dann doch das EM-Finale zu schauen, aber: Weit gefehlt. „Wir ziehen das durch“, lautete die Devise, die auch Reinhard und ich uns zuraunten. Man schnappte sich seinen Klappstuhl und stellte sich zu uns unter eine der großen Weiden dort, die Techniker zogen Plastiktüten über die Boxen, und die Terrasse des Restaurants direkt hinter den letzten Stuhlreihen füllte sich. Wir bekamen Schirme. Und um fünf nach acht war es wieder vorbei, zumindest vorerst. Also legten wir los. Vor, wie mir erzählt wurde, insgesamt neunzig Literaturinteressierten.
Was für eine Freude. Ich werde diesen ganz besonderen Abend, der anderthalb Stunden dauerte und auch drei Stunden hätte dauern können, mit Sicherheit in Erinnerung behalten, und zwar in extrem guter. Wir haben gescherzt und gelacht und gelauscht und erzählt, ich habe ganz okay gelesen, wie man mir sagte, und um zehn tat mir der Arm vom Signieren weh – der Büchertisch war leergefegt, und nicht etwa vom Wind. Zwischendrin regnete es immer mal wieder, und Reinhard Rohn, der das ganze perfekt und äußerst liebenswürdig moderierte, hielt den Schirm, während ich las. Alleine dafür war es die Anreise wert. Und für den fantastischen Sonnenuntergang, der um Punkt halb zehn direkt hinter uns die Szene in pittoresk-romantisches Licht tauchte.
BTW: Wer die Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow irgendwann besucht: Der Pfeiler rechts vom Infotresen, die Unterschrift in Rot ganz oben, das war ich.
BTW2: Nicht vergessen. Der Sinn des Lebens ist, möglichst lange nicht zu sterben. (Tabea Bengt)

„Literatur-Quickie“: Nachhollesung am 29. Oktober

Für meine im April aus Krankheitsgründen ausgefallene Teilnahme an Lou Probsthayns legendären „Literatur-Quickie“-Lesungen im „Tafelspitz“ in Hamburg-Winterhude gibt es Ersatz. Ich lese am 29. Oktober zusammen mit Charlotte Ueckert, Andreas Lehmann, Torsten Schulz und Wolfgang Schömel. Der Eintritt kostet 9 €, es gibt Kaffee und Kuchen. Bitte reserviert unter info@literatur-quickie.de

Das wird sicher ein unterhaltsamer Nachmittag. Los geht’s um 16.00 Uhr.

Späte Ehre für „Pauschaltourist“

Nach „Idiotentest“ ist nun auch „Pauschaltourist“ (2009) von Jona Mues für „Fine Voices“ ganz hinreißend eingelesen worden. Das Hörbuch gibt’s bei Spotify, Deezer, Apple und bei Audible – nähere Infos hier. Die politisch nicht immer korrekte, recht amüsante Geschichte um den Reisejournalisten Nikolas Sender, der mit seiner burschikosen und unter Flugangst leidenden Kollegin Nina Blume in die Pauschalhöllen rund ums Mittelmeer geschickt wird, passt möglicherweise nicht ganz präzise in die Jahreszeit, aber vielleicht nährt sie die Hoffnung darauf, dass der nächste Sommerurlaub irgendwie stattfinden kann, unter dem Motto: „Willkommen in meinem Land!“ Enjoy! 🙂

Feinkörnig! :)

Seit dem 15. April ist mein neuer Roman „Leichtmatrosen“ auf dem Markt, als Klappbroschur, eBook und Hörbuch-Download. Ich bin überrascht und beglückt von der großartigen, überwiegend sehr positiven Resonanz, und möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken, die Leserbriefe und Rezensionen geschrieben haben. <kotau> Es gab auch schon wunderbare Presse, derzeit stehen Lesungstermine in Berlin, Neustrelitz, Herbrechtigen, Crimmitschau und Grünwald an – weitere werden folgen. Updates und Rezensionen sind, wie immer, hauptsächlich auf Facebook zu finden.

Das Leben ist eine Schleuse! 🙂

Herzlich,
Tom Liehr

Das wird lustig!

TREFFEN DER POPTITANEN: Uschmann, Sachau, Krauleidis und Liehr lesen in Berlin!

Vier Jungsbuch-Literaten schweifen ab

Am 16. Februar kommt es in Berlin zu einem Treffen der Jungsbuch-Titanen. Die „Popliteraten“ Oliver Uschmann („Hartmut und ich“, „Feindesland“), Matthias Sachau („Schief gewickelt“, „Wir tun es für Geld“), Raymund Krauleidis („Schmoltke & ich“, „Schmoltke – all inclusive“) und Tom Liehr („Idiotentest“, „Pauschaltourist“) lesen erstmals zusammen auf einer Bühne – und diskutieren zwischendrin u.a. die Frage, was sie eigentlich gemeinsam haben.

Das wird sicher eine kurzweilige und sehr originelle Veranstaltung!

Am 16. Februar, Einlass 20.00 Uhr, Beginn ca. 21.00 Uhr
„Monarch“, Skalitzer Straße 134, 10999 Berlin, http://www.kottimonarch.de

Eintritt 15 € (AK), VVK 12 € (z.B. hier: www.koka36.de)

Kommt alle!

Herzlich,

Tom

Und hier das offizielle Plakat: