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Ahoi!

Wir schreiben das Jahr 2013 (wenn wir nicht inzwischen ein anderes schreiben – und ich wieder zu faul war, die Site zu aktualisieren). Vor ziemlich genau zehn Jahren ist mein erster Roman – “Radio Nights” – erschienen, ab April 2013 ist der achte auf dem Markt, “Leichtmatrosen”. Alle acht sind immer noch erhältlich.

Während dieser zehn Jahre ist eine Menge passiert. Ich habe zig Lesungen gehalten (einige sollen sogar, hört man, recht interessant gewesen sein), habe hunderte Leserbriefe bekommen (und die meisten beantwortet), war in Presse, Funk und Fernsehen, wurde ein paar Dutzend Male interviewt. Google liefert fast 100.000 Treffer, wenn man meinen Namen eintippt. Okay, ein paar davon verstehe selbst ich nicht. Aber – immerhin. Ein Buch – “Geisterfahrer” (2008) – ist auf Französisch erschienen. Ich durfte viele Sachbeiträge verfassen, darunter für die “Zitty”, den “Standard” und das Magazin “DATUM – Seiten der Zeit”. In diversen Anthologien wurden Texte von mir publiziert. “Leichtmatrosen” ist der erste Roman, der parallel als Hörbuch erscheint.

Was ich sagen will: Ich bin dann wohl Schriftsteller. Wenn man in eine Buchhandlung geht und einem Mitarbeiter meinen Namen langsam buchstabiert, bekommt man sehr wahrscheinlich die Wegbeschreibung zu einem Regal, in dem ein, zwei Romane von mir stehen. Vielleicht sieht man sogar welche auf einem Stapel liegen. In vielen Büchereien dürfte es sich ähnlich verhalten. Leute – denen ich dankbar bin – haben einen Wikipedia-Beitrag verfasst. Ich wurde für Blurbs angefragt – das sind die Kurzzitate auf der Rückseite von Büchern anderer Autoren (etwa “Prima Buch” – Tom Liehr). Storys wurden vertont, zum Beispiel vom Deutschlandradio. Fehlt noch eine Verfilmung. ;)

All das ist immer noch sehr seltsam, und ich warte nach wie vor darauf, dass jemand hinter einer Hausecke hervorspringt und “War nur ein Scherz!” kräht. Ehrlich. Es ist ein großes Glück und nahezu ein legitimes Wunder, dieser Arbeit nachgehen zu dürfen – und das auch noch relativ erfolgreich. Weil diese Arbeit irren Spaß macht.

Und das habe ich Euch zu verdanken. Also, hey: Danke!

Tom Liehr - Foto © Susanne Schleyer/Autorenarchiv.de, Weiterverwendung streng untersagt!

Tom Liehr – Foto © Susanne Schleyer/Autorenarchiv.de, Weiterverwendung streng untersagt!

Herzlich,
Tom


Feinkörnig! :)

Seit dem 15. April ist mein neuer Roman “Leichtmatrosen” auf dem Markt, als Klappbroschur, eBook und Hörbuch-Download. Ich bin überrascht und beglückt von der großartigen, überwiegend sehr positiven Resonanz, und möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken, die Leserbriefe und Rezensionen geschrieben haben. <kotau> Es gab auch schon wunderbare Presse, derzeit stehen Lesungstermine in Berlin, Neustrelitz, Herbrechtigen, Crimmitschau und Grünwald an – weitere werden folgen. Updates und Rezensionen sind, wie immer, hauptsächlich auf Facebook zu finden.

Das Leben ist eine Schleuse! :)

Herzlich,
Tom Liehr

“Selfpublishing”

“Selfpublishing” (also “Selbstveröffentlichung”) ist das aktuelle Schlagwort, wenn es um Alternativen zum vermeintlich verkrusteten Verlagswesen geht. Systematiken wie Amazons “Kindle Direct Publishing” (KDP) gestatteten es nicht nur neuen Autoren, ihre Texte – von der Kurzgeschichte bis zum vielbändigen Roman – kostenlos und in kurzer Zeit zu veröffentlichen, was derzeit sehr, sehr viele Autoren tun, . . . → Weiterlesen: “Selfpublishing”

LEICHTMATROSEN – ab April 2013!

Endlich, endlich sind die Vorschaubroschüren gedruckt, und ich darf das wunderbare Cover meines nächsten Romans herumzeigen – hier ist es:

Wer mehr darüber erfahren möchte, der sei auf die genannten Verlagsvorschauen verwiesen (Seiten 10 bis 13).

Der Titel ist noch nicht im Buchhandel gelistet, was sich aber kurzfristig ändern dürfte. Außerdem erscheint “Leichtmatrosen” . . . → Weiterlesen: LEICHTMATROSEN – ab April 2013!

“Gefickt”

Zugegeben, es gibt subtilere Romantitel. Andererseits mag auch so manch ein unvoreingenommener “Feuchtgebiete”-Käufer gedacht haben, ein Buch über das Amphibienleben in Nassbiotopen zu erwerben. Ein derartiger Etikettenirrtum ist bei “Gefickt” so gut wie ausgeschlossen: Was draufsteht, ist tatsächlich auch drin. Es wird und man ist – nämlich: gefickt. Ja, es geschieht durchaus noch etwas . . . → Weiterlesen: “Gefickt”

Worte überwinden Grenzen

Soeben erschienen:

 

Diese Anthologie – publiziert vom “Hausverlag” Lambertus- versammelt u.a. die Preisträger des Caritas-Literaturwettbewerbs “Barrieren überwinden”, den ich im vergangenen Jahr mit meiner Kurzgeschichte “Vielleicht ist sterben schlimmer” gewonnen habe. Neben den drei Siegergeschichten und einem Gedicht, das einen Sonderpreis der Jury gewonnen hat, findet man im ordentlich gestalteten Buch noch . . . → Weiterlesen: Worte überwinden Grenzen

Der Streit ums Urheberrecht, Folge 2839 (geschätzt)

Die Situation grenzt ans Absurde. Atemlos eilt der technische Fortschritt voran, eröffnet neue Möglichkeiten – für den Gebrauch, aber auch für den Missbrauch. Das ist bei jeder Entwicklung immanent; so gut wie alles, das sich Menschen ausgedacht haben, kann man so oder so nutzen. Ein Brotmesser ist ein hilfreiches Haushaltsgerät, mit dem man anderen . . . → Weiterlesen: Der Streit ums Urheberrecht, Folge 2839 (geschätzt)

“I hate Berlin – unsere überschätzte Hauptstadt” jetzt im Handel

Mit Texten u.a. von Wiglaf Droste, Alina Bronsky, Matthias Politicky, Wiebke Lorenz – und von mir. Herausgegeben von Moritz Kienast. Hardcover, Lübbe/Ehrenwirth. Schlappe fünfzehn Euro, die sich lohnen:

“Sommerhit” auf der Shortlist für den Lovelybooks-Leserpreis 2011

Die Abstimmung läuft noch bis zum 27. November, und jedermann ist stimmberechtigt: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2011/

Update: Platz 14, immerhin vor Eco, Hustvedt und Houellebecq. Danke an alle, die für “Sommerhit” gestimmt haben!

Update

Aber nur ein kleines. “Sommerhit” ist inzwischen in der zweiten Auflage. Eine Übersicht der bisher eingegangenen Presse und Lesermeinungen folgt demnächst. Außerdem habe ich gerade diesen Literaturwettbewerb gewonnen, was mich sehr freut, davon abgesehen schönt es meine Bilanz – drei Teilnahmen an Literaturwettbewerben bisher, zwei Siege, ein dritter Platz. Ich verliere ungerne, deshalb nehme . . . → Weiterlesen: Update