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Ahoi!

Vor über dreizehn Jahren ist mein erster Roman – „Radio Nights“ – erschienen, seit September 2015 ist der neunte auf dem Markt, „Nachttankstelle“ (rororo). Im Oktober 2016 wird Nummer zehn folgen: „Landeier“ (Rowohlt Polaris). Alle Bücher sind immer noch erhältlich, also auf der so genannten „Backlist“. Die nächsten sind in Vorbereitung, und Ideen für mindestens ein Dutzend weitere sind notiert.

Während dieser zwölf Jahre ist eine Menge passiert. Ich habe zig Lesungen gehalten (einige sollen sogar, hört man, recht interessant gewesen sein), habe hunderte Leserbriefe bekommen (und die meisten beantwortet), war in Presse, Funk und Fernsehen, wurde ein paar Dutzend Male interviewt. Google liefert fast 100.000 Treffer, wenn man meinen Namen eintippt. Okay, ein paar davon verstehe selbst ich nicht. Aber – immerhin. Ein Buch – „Geisterfahrer“ (2008) – ist auf Französisch erschienen. Ich durfte viele Sachbeiträge verfassen, darunter für die „Zitty“, den „Standard“ und das Magazin „DATUM – Seiten der Zeit“. In diversen Anthologien wurden Texte von mir publiziert. „Leichtmatrosen“ ist der erste Roman, der parallel als Hörbuch erscheint. Die Verfilmung dieses Buchs wird derzeit vorbereitet – die Dreharbeiten sollen im Spätsommer 2016 beginnen.

Was ich sagen will: Ich bin dann wohl Schriftsteller. Wenn man in eine Buchhandlung geht und einem Mitarbeiter meinen Namen langsam buchstabiert, bekommt man sehr wahrscheinlich die Wegbeschreibung zu einem Regal, in dem ein, zwei Romane von mir stehen. Vielleicht sieht man sogar welche auf einem Stapel liegen. In vielen Büchereien dürfte es sich ähnlich verhalten. Leute – denen ich dankbar bin – haben einen Wikipedia-Beitrag verfasst. Ich wurde für Blurbs angefragt – das sind die Kurzzitate auf der Rückseite von Büchern anderer Autoren (etwa „Prima Buch“ – Tom Liehr). Storys wurden vertont, zum Beispiel vom Deutschlandradio.

All das ist immer noch sehr seltsam, und ich warte nach wie vor darauf, dass jemand hinter einer Hausecke hervorspringt und „War nur ein Scherz!“ kräht. Ehrlich. Es ist ein großes Glück und nahezu ein legitimes Wunder, dieser Arbeit nachgehen zu dürfen – und das auch noch relativ erfolgreich. Weil diese Arbeit irren Spaß macht.

Und das habe ich Euch zu verdanken. Also, hey: Danke!

Tom Liehr - Foto © Susanne Schleyer/Autorenarchiv.de, Weiterverwendung streng untersagt!

Tom Liehr – Foto © Susanne Schleyer/Autorenarchiv.de, Weiterverwendung streng untersagt!

Herzlich,
Tom


Leinen los für den „Leichtmatrosen“-Film!

IMG_1348Am 17. August 2016 ist es so weit – der offizielle Drehstart für die Verfilmung meines achten Romans „Leichtmatrosen“ (2013)! Nach nur knapp drei Jahren Vorbereitungszeit, was übrigens ziemlich sportlich ist, bringt die „Lichtblick Media“ für den Südwestfunk und die ARD/Degeto das „Roadmovie auf dem Wasser“ (also quasi ein Rivermovie <hüstel>) ins Fernsehformat, für eine Ausstrahlung zur Prime-Time voraussichtlich im Frühsommer 2017. Unter der Regie von Stefan Hering wird ein Drehbuch von Silja Clemens umgesetzt, unter anderem mit Golo Euler (Patrick), Stephan Szász (Henner), Gabriel Merz (Simon) und Susanne Bormann (Cora). Möglicherweise gibt es auch eine kurze Szene, in der ich zu sehen sein werde. Produzent ist Martin Heisler. Und außerdem arbeiten gefühlt noch zwei Millionen weitere Leute mit. Der Aufwand ist wirklich groß.

Das ist, vorsichtig gesagt, der Hammer. Aus meinem Plot und den Figuren, die ich mir ausgedacht habe, wird ein abendfüllender Spielfilm. Während der vergangenen drei Jahre habe ich, wann immer ich darauf angesprochen wurde, gesagt, dass ich das sowieso erst glaube, wenn ich’s im Fernsehen sehe. Okay, ich erlaube mir, es jetzt schon zu glauben. Und mich zu freuen. Mich ordentlich zu freuen. Nein, außerordentlich. Äußerst außerordentlich.

Feinkörnig!

„Veränderung bedeutet, dass man Halbgutes für Ungewisses opfert“

Dieser Satz stammt von Uwe Fielder, der Hauptfigur meines neunten Romans „Nachttankstelle“. Seit Ende August (2015) ist das Buch auf dem Markt, und damit hat wieder einmal diese äußerst merkwürdige Zeit begonnen, in der man völlig entnervt darauf wartet, wie das neue Machwerk angenommen wird. Denn darum geht es beim Schreiben: Zu erfahren, wie . . . → Weiterlesen: „Veränderung bedeutet, dass man Halbgutes für Ungewisses opfert“

Ab August 2015 wird nachts getankt

Nein, dieser Roman wird keine Reminiszenz an jene Zeiten, als man sich des Nachts, wenn die Tankanzeige „Running On Empty“ anzeigte, noch eine Tankstelle suchen musste, die geöffnet hatte. „Nachttankstelle“ spielt in der Jetztzeit und in Berlin, genauer: In Neukölln. Jedenfalls überwiegend.

Das Buch handelt von Uwe Fiedler, 38, chronisch migränekrank. Er ist ein . . . → Weiterlesen: Ab August 2015 wird nachts getankt

Über eBooks

Seit ein paar Wochen tobt ein Streit im Netz, von dem „normale“ Leser möglicherweise kaum etwas mitbekommen haben. Ein Buchgestalter, der u.a. für den Suhrkamp-Verlag tätig ist, hat im Blog des Verlags einen überwiegend satirischen Text veröffentlicht, in dem er mit digitalen oder digitalisierten Romanen, gemeinhin „eBooks“ genannt, konsequent abrechnet. Der Mann, dessen Namen . . . → Weiterlesen: Über eBooks

Neverending Radio Nights

An das Gefühl – die Gefühle – kann ich mich noch sehr gut erinnern. Als ich das fertige Manuskript abschickte. Als mein Agent anrief, um mir mitzuteilen, dass er den Text sehr mochte. Als er abermals anrief, um mir anzukündigen, dass es einen Gesprächstermin bei „Aufbau“ gäbe. Als ich dort saß, vor . . . → Weiterlesen: Neverending Radio Nights

„Leichtmatrosen“ vielleicht bald im Kino!

Es gibt sie, die selbsterfüllenden Prophezeiungen. Vor nicht ganz drei Monaten schrieb ich den aktuellen Begrüßungstext für meine Site, in dem ich davon schwätze, dass mir noch eine Verfilmung fehlt.

Tja, und inzwischen sind sie unterschrieben, die Options- und Filmrechteverträge. Mit etwas Glück kommen Patrick, Simon, Henner und Mark in zwei, drei Jahren in . . . → Weiterlesen: „Leichtmatrosen“ vielleicht bald im Kino!

Feinkörnig! :)

Seit dem 15. April ist mein neuer Roman „Leichtmatrosen“ auf dem Markt, als Klappbroschur, eBook und Hörbuch-Download. Ich bin überrascht und beglückt von der großartigen, überwiegend sehr positiven Resonanz, und möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken, die Leserbriefe und Rezensionen geschrieben haben. <kotau> Es gab auch schon wunderbare Presse, derzeit stehen Lesungstermine . . . → Weiterlesen: Feinkörnig! 🙂

„Selfpublishing“

„Selfpublishing“ (also „Selbstveröffentlichung“) ist das aktuelle Schlagwort, wenn es um Alternativen zum vermeintlich verkrusteten Verlagswesen geht. Systematiken wie Amazons „Kindle Direct Publishing“ (KDP) gestatteten es nicht nur neuen Autoren, ihre Texte – von der Kurzgeschichte bis zum vielbändigen Roman – kostenlos und in kurzer Zeit zu veröffentlichen, was derzeit sehr, sehr viele Autoren tun, . . . → Weiterlesen: „Selfpublishing“

LEICHTMATROSEN – ab April 2013!

Endlich, endlich sind die Vorschaubroschüren gedruckt, und ich darf das wunderbare Cover meines nächsten Romans herumzeigen – hier ist es:

Wer mehr darüber erfahren möchte, der sei auf die genannten Verlagsvorschauen verwiesen (Seiten 10 bis 13).

Der Titel ist noch nicht im Buchhandel gelistet, was sich aber kurzfristig ändern dürfte. Außerdem erscheint „Leichtmatrosen“ . . . → Weiterlesen: LEICHTMATROSEN – ab April 2013!