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Zehn.

Heiliges Huhn. Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich im Chefbüro des Verlags saß und Hände schüttelte, um das Schicksal meines ersten Romans zu besiegeln. Nein, es war nicht gestern, sondern vor mehr als dreizehn Jahren. Ungefähr gestern (plusminus drei, vier Tage) kam das Paket mit den Belegexemplaren meines zehnten . . . → Weiterlesen: Zehn.

„Veränderung bedeutet, dass man Halbgutes für Ungewisses opfert“

Dieser Satz stammt von Uwe Fielder, der Hauptfigur meines neunten Romans „Nachttankstelle“. Seit Ende August (2015) ist das Buch auf dem Markt, und damit hat wieder einmal diese äußerst merkwürdige Zeit begonnen, in der man völlig entnervt darauf wartet, wie das neue Machwerk angenommen wird. Denn darum geht es beim Schreiben: Zu erfahren, wie . . . → Weiterlesen: „Veränderung bedeutet, dass man Halbgutes für Ungewisses opfert“

Ab August 2015 wird nachts getankt

Nein, dieser Roman wird keine Reminiszenz an jene Zeiten, als man sich des Nachts, wenn die Tankanzeige „Running On Empty“ anzeigte, noch eine Tankstelle suchen musste, die geöffnet hatte. „Nachttankstelle“ spielt in der Jetztzeit und in Berlin, genauer: In Neukölln. Jedenfalls überwiegend.

Das Buch handelt von Uwe Fiedler, 38, chronisch migränekrank. Er ist ein . . . → Weiterlesen: Ab August 2015 wird nachts getankt